Pubertätsgynäkomastie: Was steckt dahinter? | Gynäkomastie
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Gynäkomastie Köln

02 Mai Pubertätsgynäkomastie: Was steckt dahinter?

Pubertätsgynäkomastie: Was steckt dahinter?

Während der Pubertät verändert sich der Körper, die Hormone tanzen Tango, alles wächst – und manchmal wächst bei Jungs vielleicht sogar etwas zu viel: Auch bei Buben kann es unter dem Einfluss der Geschlechtshormone zu einer (meist vorübergehenden) Entwicklung der Brustdrüsen und einem Busenansatz kommen – Pubertätsgynäkomastie genannt. Was Gynäkomastie bedeutet und was zu beachten ist, erklärt dieser Artikel.

Viele Veränderungen im Körper

Die Pubertät ist die Zeit im Leben eines Jungen, in der er zum Mann wird. Sie beginnt zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr und endet mit etwa 17 bis 19 Jahren. Beginn und Verlauf der Pubertät sind zum großen Teil genetisch bedingt, aber auch die individuellen Lebensbedingungen rund um Ernährung und die Gesundheit spielen eine Rolle. Während der Pubertät finden Veränderungen statt, die mit der körperlichen und sexuellen Reifung verbunden sind.

Ungefährliches Hormonungleichgewicht

Viele dieser Veränderungen laufen gleichzeitig ab, weswegen Körper und Psyche ab und an etwas verwirrt sein können.

So kann es wegen der hormonellen Umstellung bei Jungs kurzfristig zur Bildung einer weichen, empfindlichen Beule unter der Brustwarze und zur Anschwellung dieser Brustdrüse kommen, die auch leicht schmerzen kann. Ein kleiner Brustansatz wird sichtbar. Diese Schwellung kann einseitig oder auch beidseitig auftreten.

Pubertätsgynäkomastie ist in der Regel keine Krankheit und entwickelt sich als Folge eines vorrübergehend zu hohen Anteils der Hormone Östradiol und Prolaktin im männlichen Körper. Diese Botenstoffe sind auch bei Mädchen für das Wachstum der Brüste verantwortlich.

Vorstellung beim Arzt

Auch wenn die Pubertätsgynäkomastie in den meisten Fällen völlig harmlos ist und wieder von selbst verschwindet, sollte einige Zeit, nachdem sich Brustdrüsen ausgebildet haben, der Arzt aufgesucht werden. Stellt dieser fest, dass keine andere Erkrankung hinter der Veränderung steckt, ist außer einer gelegentlichen Kontrolluntersuchung kein weiteres Vorgehen notwendig.
Als Parameter, ob die Entwicklung der Pubertätsgynäkomastie normal oder doch krankhaft sein kann, ist, gilt die Frage, ob sich bei dem Jungen schon Schambehaarung gebildet hat.

Übermäßiges Wachstum der Brust bei fehlender Schambehaarung ist immer pathologisch und erfordert daher eine genaue Abklärung.

Ist bereits Schamhaar vorhanden, so sollten – zum Ausschluss pathologischer Ursachen – diverse Untersuchungen durchgeführt werden (Hoden, Hormonbestimmung, Chromosomen-Analyse, Sonografie der Niere).

Behandlung der Gynäkomastie in Köln

Sind krankhafte Ursachen des Brustwachstums beim Jungen ausgeschlossen, sollte man grundsätzlich etwa 2 Jahre warten, bevor man therapeutische Maßnahmen einleitet. Meist bildet sich die Brust von selbst zurück, wenn sich im Verlauf der körperlichen Reife die Hormonproduktion wieder normalisiert. In dieser Phase sollte das Selbstbewusstsein des Jungen gestärkt und ihm gut zugeredet werden, damit er sich nicht schämt und von seinen Altersgenossen abgrenzt.

Sollte die Brust nach einiger Zeit nicht von selbst abschwellen, können bestimmte Medikamente eingesetzt werden. Im Falle einer ausgeprägten Gynäkomastie reichen Tabletten und Cremes nicht mehr aus. Für junge Männer, die sehr unter der „Männerbrust“ leiden, kann auch eine Operation in Erwägung gezogen werden. Dabei wird der Drüsenkörper entfernt und notfalls das überflüssige Fettgewebe abgesaugt.

In Köln verfügt Dr. Dr. Matthias Siessegger sehr viel Erfahrung auf dem Gebiet Gynäkomastie-Behandlung. In seiner Praxis aesthetische medizin koeln hilft er mit einer schonenden OP Männern dabei, sich wieder männlich zu fühlen.

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Foto: © YanLev / ID: 475242295 / shutterstock.com